Versuchsstation Veitshof
| Anschrift: | Versuchsstation Veitshof
Veitsmüllerweg 4 D-85354 Freising-Weihenstephan |
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| Tel.:
Fax: |
08161 984 9999
08161 984 9997 |
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| Leitung: | o. Prof. Dr. Dr. Heinrich H.D. Meyer |
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| Verwaltung: | Dipl.-Ing. agr. (FH) Martin
Schmölz
veitshof@wzw.tum.de |
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| Sekretariat: | Dagmar Neumeier
veitshof@wzw.tum.de neumeier@wzw.tum.de |
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| Arbeiter: | 3 |
Allgemeines:
a) Bodennutzung
| Landw. Nutzfläche: |
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Ackerland: |
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| davon Pachtfläche: |
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Grünland: |
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b) Viehbestand
| Bestand am 31.12.2008
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60 Kühe
10 Kalbinnen 40 Jungrinder 22 Kälber 132 Rinder ============ 4 Ziegen |
Die durchschnittliche Jahresmilchleistung betrug im Kontrolljahr lt. LKV: 9152 kg Milch; 336,6 kg Eiweiß; 3,68 % Eiweiß; 393,1 kg Fett; 4,30 % Fett.
Lehr- und Forschungstätigkeit an der Versuchsstation Veitshof:
Lehre
Im Rahmen der Vorlesungen
und Praktika zur Reproduktionsbiologie und Regulationsphysiologie wurden
praxisnahe Veranstaltungen durchgeführt. Am Beispiel des Rindes wurden
Anatomie und Physiologie des männlichen und weiblichen Genitaltrakts
ausführlich erläutert. Im Rahmen von praktischen Übungen
konnten Studierende Tiere der Milchviehherde rektalisieren und erlernten
die Prinzipien von Zyklusansprache und Brunstkontrolle. Die verschiedenen
Zyklus- und Trächtigkeitsstadien wurden mittels Ultraschall am lebenden
Tier demonstriert.
Während weiterer Praktika erlernten die Studenten im Milchviehstall die Beurteilung von Körperkondition und Rationsgestaltung; zusätzlich wurden die Prinzipien zur Einschätzung der Tiergerechtigkeit von Haltungssystemen und des Status der Tiergesundheit vermittelt.
Im Rahmen der Vorlesung „Laktationsphysiologie“ wurden die Studenten im Milchviehstall bzw. im Melkstand mit dem Einfluss der Melktechnik auf das Melkverhalten und die unterschiedlichen Systeme zur Milchgewinnung vertraut gemacht; Parameter zur Beurteilung einer normalen bzw. gestörten Milchejektion wurden demonstriert. Zusätzlich fanden Exkursionen zur Molkerei Weihenstephan und zum Zentrallabor des Milchprüfrings Bayern statt.
Forschung
Untersuchung des Einflusses
von Managementmethoden während der Transit-Periode auf den Abfall
des Milchproteingehaltes und metabolisch-endokrinologische Leitparameter
im Blut und Expression von Kandidatengenen in Leber und Muskel während
der Frühlaktation
Effekte einer CLA-Supplementierung während der Transit-Periode auf den Abfall des Milchproteingehaltes und metabolisch-endokrinologische Leitparameter während der Frühlaktation
Gewinnung von Leberproben zur Untersuchung der Expression von Genen des Fettstoffwechsels
Gewinnung von Milch- und Plasmaproben und Entwicklung sowie Etablierung von Enzymtests zur quantitativen Bestimmung von Cholesterin, HDL, LDL und Triglyceriden in Blut bzw. Milch
Gewinnung von Plasmaproben zur Entwicklung und Etablierung eines Enyzmtests zur quantitativen Bestimmung von Androstendion
Gewinnung von Plasmaproben zur Entwicklung und Etablierung eines Enyzmtests zur quantitativen Bestimmung von Oxytocin in der Milch
Gewinnung von Milchproben zur Bestimmung der Cholesterinkonzentration in der Milch über den Laktationsverlauf
Gewinnung von Milchproben zur Entwicklung und Etablierung eines Enzymtests zur quantitativen Erfassung von Lactoferrin, Cortisol, Östradiol und IGF1
Entwicklung und Etablierung eines Enyzmtests zur quantitativen Bestimmung des Cry1Ab-Proteins in verschiedenen Substraten (Milch, Blut, Urin, Kot, Erde, Pflanzen)
Durchführung des Milchprogesterontests als Kontrollinstrument bei Forschungsprojekten und Behandlungen im Rahmen des Herdenmanagements
Gewinnung von Antikörpern gegen Cry1Ab Protein, Clenbuterol, Salbutamol, Ractopamin und DES in Kaninchen zur Entwicklung von Enzymtests zur quantitativen Analyse
Gewinnung von Milchproben und Entwicklung sowie Etablierung einer Isolationsmethode und einer Nachweismethode mittels quantitativer PCR für DNA aus Milch
Erstellung von Standards zur Messung von Clenbuterol in Rinderhaar, Auge, Urin, Leber und Muskel
Untersuchung von „pour on“
Anabolikabehandlungen – Modellstudie zur Erkennung missbräuchlicher
Hormonanwendungen bei Mastkälbern

Letzte Änderung: 02.10.2009, Renate Schöpf |